Listerien-Verdacht bei Rewe: Camembert in fünf Bundesländern zurückgerufen
Ein Camembert aus den Frischetheken von Rewe könnte mit Listerien belastet sein. Betroffen ist „Käse Bonaparte Classic“, der zwischen dem 8. und 28. Oktober 2026 in fünf Bundesländern angeboten wurde. Der Käse wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Wer ihn gekauft hat, sollte ihn nicht essen und kann ihn zurückgeben.
Die wichtigsten Punkte
- Betroffen ist „Käse Bonaparte Classic“ aus der Rewe-Frischetheke.
- Verkauft wurde der Käse in Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
- Der Hersteller rät davon ab, das Produkt zu verzehren.
- Eine Rückgabe in Rewe-Märkten ist auch ohne Kassenbon möglich; der Kaufpreis wird erstattet.
Welcher Käse ist betroffen?
Der Rückruf betrifft den Rahmkäse „Käse Bonaparte Classic“ des Herstellers Strähl. Das Produkt wurde nach Herstellerangaben vom 8. bis einschließlich 28. Oktober 2026 an den Frischetheken von Rewe in den genannten Bundesländern angeboten. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Der Käse ist inzwischen aus dem Verkauf genommen worden. Wer das Produkt im fraglichen Zeitraum gekauft hat, sollte es vorsorglich nicht verzehren – auch dann nicht, wenn es unauffällig aussieht oder riecht.
Mögliche Gesundheitsgefahr durch Listerien
Grund für die Warnung ist ein möglicher Nachweis von Listeria monocytogenes. Diese Bakterien können eine Listeriose auslösen. Die Erkrankung kann insbesondere für Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem schwer verlaufen. Bei Beschwerden nach dem Verzehr eines möglicherweise betroffenen Produkts sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Rückgabe und Erstattung
Kundinnen und Kunden können den Käse in einem Rewe-Markt zurückgeben. Laut Hersteller wird der Kaufpreis erstattet; ein Kassenbon ist dafür nicht erforderlich. Wer das Produkt noch zu Hause hat, sollte es nicht weiterverwenden und entsprechend zurückgeben oder entsorgen.
