Nasa nach erfolgreichem Mondmission-Test optimistisch: „Ein großer Schritt“
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach einem zweiten erfolgreichen Bodentest für die bemannte Mondmission "Artemis 2" Optimismus geäußert. Trotz anfänglicher technischer Probleme bei einem ersten Testlauf, bei dem Wasserstoff-Lecks auftraten und Dichtungen ausgetauscht werden mussten, verlief der zweite "Wet Dress Rehearsal" deutlich besser. Dieser Test simuliert alle Abläufe vor dem eigentlichen Start und gilt als entscheidender Schritt für die Rückkehr von Menschen zum Mond.
Wichtige Erkenntnisse
- Der zweite "Wet Dress Rehearsal" für die "Artemis 2"-Mission verlief erfolgreich.
- Technische Probleme, darunter Wasserstoff-Lecks, wurden behoben.
- Der frühestmögliche Starttermin wurde auf den 6. März verschoben.
- Vier Astronauten sollen den Mond umrunden, erstmals seit 1972.
Fortschritte und Herausforderungen
Nasa-Chef Jared Isaacman bezeichnete den Test als "großen Fortschritt" und "einen großen Schritt hin zu Amerikas Rückkehr in die Umgebung des Mondes". Auch Nasa-Manager John Honeycutt zeigte sich zufrieden und sprach von einem "sehr guten Tag". Die behobenen Probleme hätten funktioniert, und fast alle Abläufe seien wie geplant verlaufen. Dennoch räumte Nasa-Managerin Lori Glaze ein, dass noch "einiges an Arbeit vor uns" liege.
Neuer Starttermin und Besatzung
Der frühestmögliche Starttermin für die "Artemis 2"-Mission ist nun der 6. März. Ursprünglich war ein Start bereits für den 6. Februar geplant. Die vierköpfige Besatzung, bestehend aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen, wird den Mond auf einer etwa zehntägigen Mission umrunden. Dies markiert die erste bemannte Mission in die Nähe des Mondes seit der Apollo-Ära, die 1972 endete.
Technische Hürden überwunden
Bei der ersten Generalprobe Anfang Februar auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral waren Wasserstoff-Lecks aufgetreten, die den Austausch von Dichtungen erforderten. Ein weiterer kleinerer Test zeigte weiterhin Probleme bei der Wasserstoff-Befüllung, was zum Austausch eines Filtersystems führte. Die nun erfolgreichen Tests deuten darauf hin, dass diese technischen Hürden überwunden sind.