Astronaut Mike Fincke gibt sich nach vorzeitiger ISS-Rückkehr als Betroffener zu erkennen
Nach der ersten vorzeitigen Rückholaktion von der Internationalen Raumstation (ISS) aufgrund eines medizinischen Problems hat sich der betroffene Astronaut nun zu erkennen gegeben. US-Astronaut Mike Fincke bestätigte über die NASA, dass er derjenige war, dessen gesundheitliche Probleme die Crew-Rückkehr Mitte Januar veranlassten. Die Mission "Crew 11" kehrte damit nach rund fünf Monaten vorzeitig zur Erde zurück, obwohl ursprünglich ein weiterer Monat geplant war.
Wichtige Erkenntnisse
- US-Astronaut Mike Fincke identifiziert sich als derjenige, dessen medizinisches Problem die vorzeitige Rückkehr von der ISS auslöste.
- Das Problem trat am 7. Januar auf und erforderte sofortige Behandlung durch die Crew und Unterstützung vom Bodenpersonal.
- Fincke gibt an, dass es ihm inzwischen wieder "sehr gut" gehe, weitere Details zu seinem medizinischen Zustand wurden nicht genannt.
- Die Rückholaktion war die erste ihrer Art in der Geschichte der ISS, die aufgrund eines medizinischen Problems einer Besatzung durchgeführt wurde.
Detaillierter Rückblick auf die Ereignisse
Die Entscheidung, die "Crew 11" vorzeitig von der ISS zurückzuholen, markierte einen historischen Moment für die Raumfahrt. Erstmals musste die NASA eine Mission aufgrund eines medizinischen Notfalls abbrechen. Der 58-jährige Mike Fincke, für den es bereits der vierte Raumflug war, gab nun über die US-Raumfahrtbehörde bekannt, dass er der betroffene Astronaut sei.
Das medizinische Problem trat laut Fincke am 7. Januar auf. Die Situation erforderte umgehendes Handeln der anderen Besatzungsmitglieder an Bord der Raumstation sowie die Anleitung durch das Bodenpersonal. Diese Maßnahmen führten zu einer Stabilisierung seines Zustands. Fincke betonte, dass es ihm mittlerweile wieder "sehr gut" gehe, verzichtete jedoch darauf, spezifische Details zu seiner Erkrankung preiszugeben.
Die vorzeitige Rückkehr zur Erde
Gemeinsam mit seinen Crew-Kollegen – der US-Astronautin Zena Cardman, dem japanischen Raumfahrer Kimiya Yui und dem russischen Kosmonauten Oleg Platonow – kehrte Fincke Mitte Januar zur Erde zurück. Die Mission, die ursprünglich für eine Dauer von etwa sechs Monaten angesetzt war, wurde somit nach rund fünf Monaten beendet. Die NASA hatte aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst die Identität des betroffenen Crew-Mitglieds geheim gehalten. Die nun erfolgte Offenlegung durch Fincke schließt diese Lücke in der Berichterstattung.